WORKSHOP 4: Wirkungsvolle Bildungskonferenzen – Im kommunalen Bildungsmanagement Beteiligung gestalten

Petra Schmieta-Lüdtke, Bildungsbüro Stadt Wolfsburg

Vor dem Hintergrund des steten Bedeutungsgewinn von Beteiligungsprozessen bei der Gestaltung kommunaler Bildungslandschaften beschäftigte sich dieser Workshop mit der Frage, wie Bildungskonferenzen wirkungsvoll ausgerichtet werden können.

Zum Einstieg erhielten die Teilnehmenden des Workshops einen theoretischen Einblick in das „Analyseraster zur wirkungsvollen Weiterentwicklung von Bildungskonferenzen“ der Transferagentur für Großstädte. In einem zweiten Schritt stellte Petra Schmieta-Lüdtke vom Bildungsbüro Wolfsburg das Beispiel der Wolfsburger Bildungskonferenz entlang des Rasters vor. Dabei wurde insbesondere die Frage diskutiert, ob eine Bildungskonferenz auch ein Gremium sein kann, um Beschlüsse zu fassen oder ob es nicht vielmehr um Information, Vernetzung und Koordination der Akteure vor Ort geht.

Bildungskonferenzen benötigen eine einheitliche Definition

Die Ergebnisse des Workshops gingen in zwei Richtungen. Zum einen wurde das Analyseraster in seinem Nutzen und für mögliche Weiterentwicklungen diskutiert. Den Teilnehmenden half das Raster, ihre Bildungskonferenz einzuordnen und ihre Funktion zu hinterfragen. Darüber hinaus gab es wertvolle Anregungen zur Weiterentwicklung.

Zum anderen wurde festgehalten, dass sich Bildungskonferenzen einer einheitlichen Definition entziehen und somit in jedem Fall speziell entlang der kommunalen Ausgangslage ausgerichtet werden müssen. Dies betrifft neben der Zielsetzung in erster Linie die Einpassung in die Strukturen und Prozesse vor Ort. Damit die Beteiligung innerhalb einer Bildungskonferenz tatsächlich Wirkung entfalten kann, brauche es ein abgestimmtes Vorgehen, wie die Erfahrungen und Empfehlungen der Bildungsakteure in die kommunale Bildungssteuerung einfließen und eine Rückkopplung in die Bildungslandschaft erfolgen kann.
 

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