SCHRUMPFEN – WACHSEN – INTEGRIEREN

Jahrestagung Transferagenturen
Bildung entwickelt Stadt

Art:

Ort:
OKTOGON | Halle A21, Zeche Zollverein, Schacht XI
Gelsenkirchener Straße 181
45309 Essen
Datum:
Mittwoch, 13. April 2016 - 9:30 bis 16:30
Kontakt:

Großstädte in Deutschland stehen vor der Herausforderung, hochdynamische gesellschaftliche Veränderungen meistern zu müssen. Die Weiterentwicklung der kommunalen Bildungsstruktur spielt dabei eine Schlüsselrolle für eine innovative Stadtentwicklung.

Das zeigen auch die ersten Ergebnisse aus dem Großstadtnetzwerk der Transferagenturen für Großstädte. Darin bearbeiten Vertretende aus 26 Großstädten und Berliner Bezirken ihre Vorhaben im Arbeitsfeld Bildung. Zum Beispiel: Wie gelingt es, junge Geflüchtete und Zugewanderte in das Bildungssystem vor Ort zu integrieren? Wie kooperieren Ressorts, Ämter, Dezernate erfolgreicher miteinander? Wie können knappe Ressourcen wirkungsorientierter eingesetzt werden?

Wir blickten auf knapp zwei Jahre Transferagenturen für Großstädte zurück, um über diese Fragen zu diskutieren und tragfähige Antworten zu finden.

Das Programm und die Eindrücke der Jahrestagung

10.00 Uhr
„Unsere Zukunft wächst in den Städten heran. Heute.“
Begrüßung durch Dr. Lutz Liffers, Transferagenturen für Großstädte

„Neue Migration – Bewährungsprobe für das kommunale Bildungsmanagement?“

Gespräch mit Bettina Schwertfeger, Referatsleiterin Bildung in Regionen, Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Klaus Hebborn, Beigeordneter des Deutschen Städtetags

Das Gespräch mit Bettina Schwertfeger, Referatsleiterin Bildung in Regionen, Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Klaus Hebborn, Beigeordneter des Deutschen Städtetags, verdeutlichte die Relevanz des Programms der Transferinitiative. Gerade die Entwicklungen der Neuzugewanderten zeigten dieses.

10.40 Uhr
„Berlin, Amsterdam, Stockholm – Die Generation Mix in der kommunalen Bildungslandschaft“

Vortrag und Gespräch mit Dr. Jens Schneider

Der Vortrag von Migrationsforscher Dr. Jens Schneider beschreibt den demografischen Wandel in europäischen Großstädten. Was entsteht ist eine "Generation Mix" ohne typische Mehrheitsgesellschaft.

„Migration als Normalfall – Chance für Innovation in der kommunalen Bildung?“

Gespräch mit Dr. Manfred Beck, Stadtdirektor Gelsenkirchen und Dr. Jens Schneider

Anschließend an seinen Vortrag erläuterten Dr. Jens Schneider und Dr. Manfred Beck, Stadtdirektor von Gelsenkirchen, die Chancen für Großstädte, die sich aus der aktuellen Neuen Migration ergeben. Auch das kommunale Bildungsmanagement kann davon profitieren.

13.30 Uhr
„Essen und das Ruhrgebiet – Wie Bildung die Stadtentwicklung beflügelt“
Interview mit Thomas Kufen, Oberbürgermeister Essen

14.00 Uhr
„Kommunen auf dem Weg zum kommunalen Bildungsmanagement“
Blick in die Praxis mit Beispielen aus Münster, Berlin, Wiesbaden, Hannover, Bielefeld, Mönchengladbach, Stuttgart

In einem Blick in die Praxis gewährten einige teilnehmenden Kommunen einen Einblick in ihre tagtägliche Arbeit vor Ort.

14.20 Uhr
Visionenkessel – Diskussion im Plenum

14.50 Uhr
„Visionen für die kommunale Bildung“

Impuls von Prof. Dr. Gerhard de Haan, Institut Futur Berlin

Zukunftsforscher Prof. Dr. Gerhard de Haan vom Institut Futur Berlin stellte drei verschiedene Szenarien der Bildung der Zukunf vor. Eine davon geht in kommunalen Bildungslandschaften auf.

Lesen Sie ebenso die Interviews mit Dr. Udo Witthaus, Schuldezernent der Stadt Bielefeld und Daniela Schneckenburger, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie in Dortmund, im Interview.

„Als Stadt haben wir durch die Arbeitsmigration eine lange Erfahrung mit Migration."

Dortmund kann aus einer langen Geschichte der Arbeitsmigration Erfahrungen schöpfen. Was das für die aktuellen Entwicklungen der Nezugewanderten im Bereich kommunales Bildungsmanagent bedeutet, darüber spricht Daniela Schneckenburger, Dezernentin für Jugend, Schule und Familie der Stadt Dortmund.

"Wir wollen die Akteure in der Bildungslandschaft stärker aktivieren."

Der Schuldezernent von Bielefeld, Dr. Udo Witthaus, erläutert die aktuellsten Geschehnisse seiner Stadt beim Thema Bildung. Erst vor Kurzem entschied der Kommunale Bildungskreis sich dazu, einen Leitbildprozess Bildung auf den Weg zu bringen.

Ansprechperson
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Dr. Lutz Liffers, Leiter der Standorte Hamburg und Bremen der Transferagenturen für Großstädte, begrüßt die Teilnehmenden.
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Bettina Schwertfeger, Referatsleiterin Bildung in Regionen, Bundesministerium für Bildung und Forschung (Mitte), und Klaus Hebborn, Beigeordneter des Deutschen Städtetags, mit der Moderatorin Grit Thümmel.
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Bettina Schwertfeger, Referatsleiterin Bildung in Regionen, Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Gespräch zum Thema „Neue Migration – Bewährungsprobe für das kommunale Bildungsmanagement?“
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Klaus Hebborn, Beigeordneter des Deutschen Städtetags im Gespräch auf dem Podium.
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Dr. Jens Schneider im Gespräch mit der Moderatorin Grit Thümmel.
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Dr. Jens Schneider (r.) in der Podiumsdiskussion mit Dr. Manfred Beck, Stadtdirektor Gelsenkirchen.
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Dr. Jens Schneider
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Thomas Kufen, Oberbürgermeister Essen zu „Essen und das Ruhrgebiet – Wie Bildung die Stadtentwicklung beflügelt“.
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Prof. Dr. Gerhard de Haan stellte drei Zukunftsszenarien der Bildung vor.
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